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Sommernachtstraum |
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Open-Air-Stationentheater von William Shakespeare im Klostergarten Ehrenbreitstein
Im Wald des Feenkönigs Oberon herrscht Aufruhr, denn Oberon und seine Gemahlin Titania zürnen einander. Zeitgleich kommen zwei Liebespaare in den Wald: Helena, die den Demetrius, Demetrius, der die Hermia, Hermia, die den Lysander, Lysander, der die Helena liebt. Es kommt - sehr zum Vergnügen der Zuschauer - wie es kommen muss, zum großen Verwirrspiel der Liebe, an dem der schelmische Puck, Oberons Diener, nicht ganz schuldlos ist. Doch Oberon erbarmt sich der Liebenden. Er löst all die Verwicklungen und Zaubereien und führt die Paare zusammen. Shakespeare hat mit dem „Sommernachtstraum“ einen temporeichen Komödienklassiker geschaffen, und so schnell wie die Gefühle, wechseln auch die Schauspieler ihre Rollen und nehmen tanzend als von Liebe Getriebene das Publikum auf Ihre Reise durch den „zauberhaften“ Klostergarten mit. Es spielen: Annika Woyda, David-Jonas Frei, Bernard Boury, Aileen Zimmermann Regie und Stückbearbeitung: Ingrid Sehorsch
Premiere: 29.05.2010, 20 Uhr Die weitere Termine finden Sie hier |
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Das Bildnis des Dorian Gray |
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Philosophischer Krimi nach dem Buch von Oscar Wilde Der Zyniker Lord Wotton verführt den jungen, unverdorbenen und faszinierend schönen Dorian Gray dazu, seine Jugend rücksichtslos auszuleben. Der Maler Basil, von Dorians scharlachroten Lippen, den goldenen Haarwellen und den weiten blauen Augen betört, versucht, dessen einzigartige Schönheit in einem großen Kunstwerk zu verewigen. Lord Henry, von seiner Unwissenheit und Formbarkeit angetan, verhilft ihm mit messerscharfem Geist und hypnotischer Redegewandtheit zu einer zweifelhaften Bewusstheit. Dorian Gray erschauert, als er sich auf dem fertig gestellten Gemälde erblickt, und in seinem Entzücken über sich selbst richtet er einen wahnwitzigen und folgenschweren Wunsch an das Universum: Möge er in Wirklichkeit immer so jung und schön bleiben wie auf diesem Porträt. Stattdessen solle das Bild für ihn altern. Sein Gebet wird auf mystische Weise erhört. Nach außen hin bleibt er makellos, doch sein Porträt, voller Furcht vor Entdeckung auf dem Dachboden versteckt, offenbart ihm die Verfehlungen seiner Seele erbarmungslos auf grässlichste Weise. Doch währt der Zauber ewig oder findet er beim Tee im Garten mit Lady Agathe ein jähes Ende? Es spielen: David Jonas Frei, Robert Agnello, Mario Specht, Margot Hoffmann-Sigg, Annika Woyda, Uschi Boffin-Hofmeister, Bernard Boury, Ben Rademacher
Regie: Ingrid Sehorsch Premiere im Rahmen des Kultursommers Rheinland Pfalz : 12.09.2009 Die weitere Termine finden Sie hier |
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Einmal nicht aufgepasst |
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 Foto: Martin Boldt Boulevardkomödie von Lars Albaum und Dietmar Jacobs
Wegen Vernachlässigung seiner irdischen Schützlinge wird Schutzengel Engelbert von seinem Chef strafversetzt - hinunter auf die Erde! Hier nun versucht Engelbert, Ordnung in das Chaos der Beziehung zwischen Studentin Sarah und deren Mutter, einer bornierten Bonner Unternehmerwitwe, zu bringen. Wahrlich keine leichte Aufgabe! Es spielen: Robert Agnello, Annika Woyda, Gerlind Wriedt, Serjoscha C. Thiel / Ben Rademacher, Bernd Linke / Mario Specht Regie: Marie Helene Anschütz Kostüme: Verena Mohrig Premiere: 10.10.2009 Die weitere Termine finden Sie hier |
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Das Jahr magischen Denkens |
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 Foto: Marcus Dietz Schauspiel von Joan Didion
Vierzig Jahre waren Joan Didion und John Gregory Dunne verheiratet, als Dunne am Abend des 30. Dezember 2003 einen Herzinfarkt erlitt und starb. Joan Didion erinnert sich wehmütig und gleichzeitig dankbar an ihre Ehe mit dem Schriftsteller, erzählt von der eigenen Welt zweier kreativer Menschen, die einander im Leben und in der Arbeit alles waren. Sie berichtet von der schweren Krankheit der einzigen Tochter Quintana, die zu dem Zeitpunkt, als ihr Vater starb, auf der Intensivstation eines New Yorker Krankenhauses um ihr Leben kämpfte. Joan Didion versucht durch ihre sehr persönliche Reflexion, dem Geschehen einen Sinn abzugewinnen, es einzuordnen in Zusammenhänge von Ursache und Wirkung, von Ordnung und Zweck. Es ist ein Aufbegehren des Verstandes gegen die existentielle Unvernunft des Todes und eine brillante und bewegende Studie der Trauer, über Liebe und Ehe, Schicksal und Sinn, Glück und Verlust, Vergangenheit und Zukunft. Es spielt: Gabriele Nickolmann Regie: Ingrid Sehorsch Premiere: 02.04.2010, 20 Uhr Die weitere Termine finden Sie hier |
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LUST-LIEBE-JETZT |
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 Foto: Marcus Dietz Revue von Ingrid Sehorsch nach Motiven aus Goethes Faust
Wer kennt es nicht? Das Streben nach dem kleinen Moment des Glücks im „Jetzt“ – und den Schwierigkeiten, dorthin zu gelangen. Einer der großen Glückssucher der Literatur ist Goethes Faust. Er, der sein ganzes Leben der Forschung gewidmet hat, will nun auch einmal die Sinnenfreuden genießen und trifft auf das naive Gretchen. Gretchen will lieben, sie weiß nur noch nicht wen. Denn die große Liebe des Lebens zu finden, ist nicht gerade einfach. Bis es soweit ist, tröstet sie sich mit der bunten Welt der Waren. Und da ist noch Mephista, der gefallene Engel. Sie kann nur dann lieben, wenn sie andere beherrscht und so genießt sie es, Faust zu hemmungslosem Hedonismus zu verführen und Gretchen zum Konsum. Die Drei prallen wie Atome aufeinander und wieder voneinander ab. Gelingt es ihnen, für Momente zu erfahren, was Liebe und Sinn wirklich sein könnten? Eine heitere Betrachtung mit vielen bekannten Liedern von den Beatles bis Gainsbourgs „Je t’aime“. Musikalisch begleitet am Flügel. Es spielen und singen: Gerlind Wriedt, Michaela Jubelius, Mario Specht Pianist: Heinz-Willi Grandjean Buch und Regie: Ingrid Sehorsch Premiere (UA): 23.01.2010, 20 Uhr Die weitere Termine finden Sie hier |
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