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Archiv
Kabale und Liebe Drucken E-Mail

Ein bürgerliches Trauerspiel von Friedrich von Schiller

Die Geschichte einer unmöglichen Liebe. Die bürgerliche Luise liebt den adeligen Ferdinand. Dessen Vater, der Präsident, ist dagegen und schafft, mit dem willigen Helfer Wurm, eine Intrige in Gang zu setzen, die Misstrauen, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit zwischen die Liebenden bringt.

Es spielen: Gudrun Alfter, Bernard Boury, David-Jonas Frei, Mara Luka, Fabian Pfeffer, Annika Woyda

Regie: Ingrid Sehorsch

Die weitere Termine finden Sie  hier

 
Sommernachtstraum Drucken E-Mail

ImageOpen-Air-Stationentheater von William Shakespeare im Klostergarten Ehrenbreitstein

Im Wald des Feenkönigs Oberon herrscht Aufruhr, denn Oberon und seine Gemahlin Titania zürnen einander. Zeitgleich  kommen zwei Liebespaare in den Wald: Helena, die den Demetrius, Demetrius, der die Hermia, Hermia, die den Lysander, Lysander, der die Helena liebt. Es kommt - sehr zum Vergnügen der Zuschauer - wie es kommen muss, zum großen Verwirrspiel der Liebe, an dem der schelmische Puck, Oberons Diener, nicht ganz schuldlos ist. Doch Oberon erbarmt sich der Liebenden. Er löst all die Verwicklungen und Zaubereien und führt die Paare zusammen.

Shakespeare hat mit dem „Sommernachtstraum“ einen temporeichen Komödienklassiker geschaffen, und so schnell wie die Gefühle, wechseln auch die Schauspieler ihre Rollen und nehmen tanzend als von Liebe Getriebene das Publikum auf Ihre Reise durch den „zauberhaften“ Klostergarten mit.

Es spielen: Annika Woyda, David-Jonas Frei, Bernard Boury, Aileen Zimmermann

Regie und Stückbearbeitung: Ingrid Sehorsch

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Meier Müller Schulz oder Nie wieder einsam Drucken E-Mail

Eine Geiselfarce von Marc Becker

Herr Meier ist einsam. Kurzerhand entführt er Herrn Schulz und hält ihn sich als Geisel – und mehr noch: als Gesellschafter. Als dann aber die Nachbarin, Frau Müller, unerwartet vor der Tür steht, entspinnt sich eine amüsante Dreiecksgeschichte der besonderen Art.

Es spielen: Fabian Pfeffer, Johannes Schindlbeck, Annika Woyda

Regie: Peter Manteuffel

Premiere: 19.02.2011

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Liebe den Augenblick - "Faust" trifft "Peer Gynt" in Antalya Drucken E-Mail

ImageEine ernst gemeinte Komödie von Ingrid Sehorsch

Henrik (Nickname: Faust) ist ein anerkannter deutscher Hirnforscher. Doch im Gegensatz zu seiner wissenschaftlichen Karriere entwickelt sich seine Persönlichkeit eher stockend. Seine Forschungen über „den freien Willen des Menschen“ zeigen immer noch kein für ihn befriedigendes Ergebnis. Er ist mit sich und seinem Latein am Ende und entscheidet sich für einen Kurzurlaub auf „geschichtsträchtigem“ Boden.

Ingrid (Nickname: Peer Gynt) ist eine junge berühmte norwegische Schriftstellerin. Sie und ihre Geschichten sind Kult! Doch der Vermarktung ihres unangepassten Lebensstils hält sie nicht stand und reagiert mit Zusammenbruch. Um sie außer Reichweite neugieriger Journalisten zu bekommen, setzt ihr Verleger sie kurzerhand in den erstbesten Last-Minute-Touristen-Flieger.

Zwei Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, treffen an der türkischen Ägäis  aufeinander. Goethes Faust, der Gelehrte, sich nach Leidenschaft sehnend und Ibsens Peer Gynt,der Realität mit Lügengeschichten entfliehend und stets suchend. Kann Antalya die Seelen beider retten und vereinen?

Es spielen: Annika Woyda, Fabian Pfeffer, Michaela Jubelius, Bernard Boury

Regie: Ingrid Sehorsch / Co-Regie: Jens Heuwinkel

Premiere: 11.09.2010 im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz

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Hänsel und Gretel Drucken E-Mail

Märchen der Gebrüder Grimm in der Fassung von Wolfgang Wiens

Alle Kinder lieben Reime! Der Grimmsche Klassiker präsentiert sich hier in einer wunderbar gereimten Textfassung frisch und witzig!

Gretel: "Hänsel, komm schnell her!"
Hänsel: "Ich kann nicht mehr,
Mir geht die Puste aus."
Gretel: "Hänsel, hier steht ein Haus.
Aber es ist nicht aus Stein!"
Hänsel: "Das kann doch nicht sein!
Ein Haus aus lauter Kuchen!
Komm, lass uns versuchen,
Ob man es essen kann."
Gretel: "Fass es lieber nicht an!
Schau erst mal rein,
Es könnte jemand drinnen sein.
Wer weiß, was geschieht,
Wenn man dich sieht.“

Es spielen: Bernard Boury, Fabian Pfeffer, Michèle Roth, Annika Woyda

Regie: Annika Woyda

Die weitere Termine finden Sie  hier

ACHTUNG: Bitte beachten Sie, dass das Konradhaus am 04.12.2011 durch die Großraumsperrung in Koblenz nur über die B42 aus Richtung Vallendar zu erreichen ist. Die Südbrücke, die Pfaffendorfer Brücke und die B42 zwischen beiden Brücken sind gesperrt.

 
Das perfekte Dreieck Drucken E-Mail

Komödie von Arieh Chen

Helen ist sicher: Ihr Mann Harold hat ein Verhältnis mit Milly. Harold sucht verzweifelt nach einem Ausweg - und findet ihn: Er beichtet eine erfundene homosexuelle Affäre. Helen zeigt sich - auch als sie Harolds Trick durchschaut - mütterlich verständnisvoll. Sie überzeugt Harold sogar, seinen "Freund" Peter im Haus ein Zimmer zu überlassen, und er erkennt erst spät, dass Helen eigene Interessen verfolgt ...

Es spielen: Michaela Jubelius, Mario Specht, Fabian Pfeffer, Sandra Walter

Regie: Annika Woyda

Premiere: 23.10.2010

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Das Bildnis des Dorian Gray Drucken E-Mail

ImagePhilosophischer Krimi nach dem Buch  von Oscar Wilde

 

Der Zyniker Lord Wotton verführt den jungen, unverdorbenen und faszinierend schönen Dorian Gray dazu, seine Jugend rücksichtslos auszuleben. Der Maler Basil, von Dorians scharlachroten Lippen, den goldenen Haarwellen und den weiten blauen Augen betört, versucht, dessen einzigartige Schönheit in einem großen Kunstwerk zu verewigen. Lord Henry, von seiner Unwissenheit und Formbarkeit angetan, verhilft ihm mit messerscharfem Geist und hypnotischer Redegewandtheit zu einer zweifelhaften Bewusstheit.

 

Dorian Gray erschauert, als er sich auf dem fertig gestellten Gemälde erblickt, und in seinem Entzücken über sich selbst richtet er einen wahnwitzigen und folgenschweren Wunsch an das Universum: Möge er in Wirklichkeit immer so jung und schön bleiben wie auf diesem Porträt. Stattdessen solle das Bild für ihn altern. Sein Gebet wird auf mystische Weise erhört. Nach außen hin bleibt er makellos, doch sein Porträt, voller Furcht vor Entdeckung auf dem Dachboden versteckt, offenbart ihm die Verfehlungen seiner Seele erbarmungslos auf grässlichste Weise.

Doch währt der Zauber ewig oder findet er beim Tee im Garten mit Lady Agathe ein jähes Ende?

Es spielen:  David Jonas Frei, Fabian Pfeffer, Mario Specht, Margot Hoffmann-Sigg, Annika Woyda, Bernard Boury,  Ben Rademacher

Regie: Ingrid Sehorsch

Premiere im Rahmen des Kultursommers Rheinland Pfalz : 12.09.2009

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Mit deinen Augen Drucken E-Mail

ImageHeiter-romantische Komödie mit "Wohlfühlcharakter" von Frank Pinkus

Anna lebt ein ganz normales Leben. Denkt sie jedenfalls. Sie ist erfolgreiche Anwältin, alles geht seinen geordneten Gang. Sie zieht sich immer wieder in ihre Zweitwohnung zurück, um in Ruhe arbeiten zu können, während ihr geschiedener Mann und ihre Mutter sich um die Kinder kümmern. Anna hat ihr Leben im Griff. Bis zu dem Abend, an dem es an ihrer Tür klingelt und Karl vor der Tür steht. Karl ist anders. Manche würden sagen: verrückt. Weil er sein Leben lang immer bei seiner Mutter auf einer Hallig verbracht hat und nie etwas anderes kennen gelernt hat. Als seine Mutter starb, hat man ihn in ein Heim gesteckt. Eingesperrt. Aber Karl möchte frei sein, möchte sein eignes Leben leben. Nach anfänglicher Distanz sieht Anna in Karl einen "Fall", und sie beschließt, ihn vor Gericht zu verteidigen und ihm seine Freiheit zu verschaffen, ohne sich über die Konsequenzen Gedanken zu machen. Aber mit Karl ist das gar nicht so einfach, denn der sieht die Welt anders als andere. Und mit der Zeit lernt Anna, dass das Leben, mit seinen Augen betrachtet, gar nicht so übel und so "verrückt" ist, wie es zunächst den Anschein hatte ... Schritt für Schritt entwickelt der Autor in ebenso nachdenklichen wie komödiantischen Szenen zwei Biographien, die auf den ersten Blick so gar nichts miteinander zu tun hatten – aber im Laufe des Stücks könnte aus Anna und Karl ein ganz und gar verrücktes Paar werden ...

Es spielen: Annika Woyda und Johannes Schindlbeck

Regie: Marc von Reth

Premiere (UA): 24.09.09, 20 Uhr

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Der Prinz von Homburg Drucken E-Mail
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Schauspiel von Heinrich von Kleist

Prinz Friedrich träumt von Ruhm und Liebe. In der Schlacht zu Fehrbellin gelingt ihm der große Sieg. Doch der wurde gegen den ausdrücklichen Befehl des Kurfürsten von Brandenburg errungen. Wo aber endet Loyalität und wo beginnt der Verrat? Ihm wird der Prozess gemacht, und man verurteilt ihn zum Tode. Der Prinz fleht um Gnade und sucht ängstlich nach Fürsprechern. Daraufhin darf er die Entscheidung über sein Leben selber treffen, gibt aber dem Gericht schließlich doch Recht. Von derart Heldenmut bewegt, begnadigt ihn sein Landesherr.

Ein Schauspiel, dessen Inhalt nicht besser zur historischen Kulisse der Festung Ehrenbreitstein passen könnte.

Es spielen:  Joahnnes Schindlbeck (Prinz von Homburg), Bernhard Koessler-Dirsch (Kurfürst), Michaela Vary (Kurfürstin), Annika Woyda (Prinzessin Natalie), Robert Agnello (Graf von Hohenzollern), Bernard J. M. Boury (Obrist Kottwitz), Matthias Hausding (Feldmarschall Dörfling), Diana Glöckner (Rittmeisterin von der Golz), Uschi Boffin-Hofmeister (Gräfin Sparren), Sarah Fais (Gräfin Truchß), Saskia Brunner (Anima des Prinzen)

Regie: Saskia Leder - Inzenzierung: Ingrid Sehorsch

Kostüme: Claudia Radowski - Bühnenbild: Stefanie Dellmann - Musik: Stuart Grimshaw

Premiere: 04.06.2009, 19:30 Uhr, auf der Festung Ehrenbreitstein - Open-Air

Vorpremiere im Konradhaus anlässlich der Ehrenbreitsteiner Kulturtage: 16.05.2009, 15:00 Uhr

Die weitere Termine finden Sie  hier

 
Faust I Drucken E-Mail

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© Marcus Dietz / KTM Media
Dr. Faust, der Forschung und Lehre überdrüssig, leidet an Midlife-Crisis und Burn-out-Syndrom. Nicht einmal die einfachen Dinge des Lebens können ihn noch erfreuen. Daher beschließt er, aus dem Leben zu scheiden. Doch die Selbsttötung misslingt. Getrieben von der Suche nach dem ultimativen Kick übt er schwarze Magie und verbindet sich mit dem Bösen. Seine Depression schlägt um in manische Lebensgier, aus Einsamkeit wird Liebesrausch. Das Leben selbst wird zur bizarren Party. In seiner Verblendung und Verantwortungslosigkeit stürzt er eine junge Frau ins Verderben. Wird ihn ihr Tod zur Umkehr auf dem Weg in die Hölle bewegen?

Das in seiner Zeitlosigkeit bedeutendste Drama des größten deutschen Dichters wird neben dem Konradhaus auch aufgeführt als Open-Air-Stationentheater an einem der schönsten Orte unserer Stadt: der Festung Ehrenbreitstein.

Ergänzung findet das Stück durch ein modernes Vorspiel, das Resultat einer Autorenausschreibung ist.


Premiere: 17. Mai 2008

Es spielen: Boris Becker, Victoria Wiese, Kirsten Lange, Gerlind Wriedt, Robert Agnello, Matthias  Hausding, Tanja Zwierlein, Uschi Boffin-Hofmeister, Lisa Tamm, Kai Dillenberger, Gregor Jansen, Bernard Boury

Inszenierung: Ingrid Sehorsch

 
Mondlicht und Magnolien Drucken E-Mail

Komödie von Ron Hutchinson

Hollywood 1939, hinter den Kulissen des größten Films aller Zeiten, Vom Winde verweht. Die Dreharbeiten haben kaum begonnen, da lässt der Produzent David O. Selznick sie stoppen.

Ein neues Script muss her. Selznick holt den Routinier Ben Hecht, der die Saga verdichten soll. Dumm nur, dass Hecht den Roman nie gelesen hat. Da die Zeit drängt, greift Selznick zu einer Notlösung: Gemeinsam mit dem Regisseur Victor Fleming spielt er Hecht die vertrackte Handlung vor. Parallel dazu schreibt Hecht die Dialoge. Knapp eine Woche schlüpfen die drei Männer in wechselnde Rollen, steigern sich in den Rausch des Melodrams, durchleben den Brand Atlantas, die dramatische Geburt von Melanies Baby, Scarletts Intrigen und Amouren. Sie kämpfen mit ihrer eigenen Erschöpfung, wachsender Gereiztheit und höchst verschiedenen Sichtweisen des Stoffes.

Es spielen: Robert Agnello, Bernhard Koessler-Dirsch, Johannes Schindlbeck, Rosa Grunicke

Inszenierung: Joachim Rathke - Ausstattung: Heike Mondschein

Premiere: 20.03.09, 20 Uhr - weitere Termine hier

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   Fotos: Marcus Dietz

 

 
Im Himmel ist kein Zimmer frei Drucken E-Mail

Eine Komödie von Jean Stuart - ganz in der Tradition der gepflegten französischen Boulevard-Komödie, die sich durch Eleganz, Sprachwitz und individuell gezeichnete Charaktere auszeichnet.

Prolog im Himmel: Paul, soeben auf seiner Fahrt in den Urlaub mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Baum gedonnert, ist tot. Als Petrus mit den Aufnahme-Formalitäten beginnen will, stürzt der Computer ab. Da auch im Himmel ohne Bürokratie nichts läuft, und eine Aufnahme ohne Bestätigung nicht möglich ist, muss Paul wieder auf die Erde zurück. Allerdings nur unter Vorbehalt und mit dem Rat, dort unten nichts von seinem Abenteuer zu erzählen. Das gelingt natürlich nicht, er weiht seinen besten Freund André ein, der ihn natürlich für verrückt erklärt. Und plötzlich gerät Paul auch noch in das Ränkespiel zwischen André, dessen Frau Irene und der Geliebten Sophie.

Premiere: 08.11.2008, weitere Termine hier

Es spielen: Michaela Jubelius, Robert Agnello, Mario Specht, Julia Herget, Karl-Heinz Hofmann, Uschi Boffin-Hofmeister

Inszenierung: Ingrid Sehorsch & Saskia Leder / Co-Regie: Gabriele Nickolmann

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Fotos: Marcus Dietz

 

 

 
Einmal nicht aufgepasst Drucken E-Mail

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Foto: Martin Boldt
Boulevardkomödie von Lars Albaum und Dietmar Jacobs

Wegen Vernachlässigung seiner irdischen Schützlinge wird Schutzengel Engelbert von seinem Chef strafversetzt - hinunter auf die Erde! Hier nun versucht Engelbert, Ordnung in das Chaos der Beziehung zwischen Studentin Sarah und deren Mutter, einer bornierten Bonner Unternehmerwitwe, zu bringen. Wahrlich keine leichte Aufgabe!

Es spielen:  Fabian Pfeffer, Annika Woyda, Gerlind Wriedt, Ben Rademacher, Mario Specht

Regie: Marie Helene Anschütz

Kostüme: Verena Mohrig

Premiere: 10.10.2009

Die weitere Termine finden Sie  hier

 
Das Jahr magischen Denkens Drucken E-Mail

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Foto: Marcus Dietz
Schauspiel von Joan Didion

Vierzig Jahre waren Joan Didion und John Gregory Dunne verheiratet, als Dunne am Abend des 30. Dezember 2003 einen Herzinfarkt erlitt und starb. Joan Didion erinnert sich wehmütig und gleichzeitig dankbar an ihre Ehe mit dem Schriftsteller, erzählt von der eigenen Welt zweier kreativer Menschen, die einander im Leben und in der Arbeit alles waren. Sie berichtet von der schweren Krankheit der einzigen Tochter Quintana, die zu dem Zeitpunkt, als ihr Vater starb, auf der Intensivstation eines New Yorker Krankenhauses um ihr Leben kämpfte. Joan Didion versucht durch ihre sehr persönliche Reflexion, dem Geschehen einen Sinn abzugewinnen, es einzuordnen in Zusammenhänge von Ursache und Wirkung, von Ordnung und Zweck. Es ist ein Aufbegehren des Verstandes gegen die existentielle Unvernunft des Todes und eine brillante und bewegende Studie der Trauer, über Liebe und Ehe, Schicksal und Sinn, Glück und Verlust, Vergangenheit und Zukunft.

Es spielt: Gabriele Nickolmann

Regie: Ingrid Sehorsch

Premiere: 02.04.2010, 20 Uhr

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LUST-LIEBE-JETZT Drucken E-Mail

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Foto: Marcus Dietz
Revue von Ingrid Sehorsch nach Motiven aus Goethes Faust

Wer kennt es nicht? Das Streben nach dem kleinen Moment des Glücks im „Jetzt“ – und den Schwierigkeiten, dorthin zu gelangen. Einer der großen Glückssucher der Literatur ist Goethes Faust. Er, der sein ganzes Leben der Forschung gewidmet hat, will nun auch einmal die Sinnenfreuden genießen und trifft auf das naive Gretchen.

Gretchen will lieben, sie weiß nur noch nicht wen. Denn die große Liebe des Lebens zu finden, ist nicht gerade einfach. Bis es soweit ist, tröstet sie sich mit der bunten Welt der Waren.

Und da ist noch Mephista, der gefallene Engel. Sie kann nur dann lieben, wenn sie andere beherrscht und so genießt sie es, Faust zu hemmungslosem Hedonismus zu verführen und Gretchen zum Konsum.

Die Drei prallen wie Atome aufeinander und wieder voneinander ab.

Gelingt es ihnen, für Momente zu erfahren, was Liebe und Sinn wirklich sein könnten? Eine heitere Betrachtung mit vielen bekannten Liedern von den Beatles bis Gainsbourgs „Je t’aime“. Musikalisch begleitet am Flügel.

Es spielen und singen: Gerlind Wriedt, Michaela Jubelius, Mario Specht

Pianist: Heinz-Willi Grandjean

Buch und Regie: Ingrid Sehorsch

Premiere (UA): 23.01.2010, 20 Uhr

Die weitere Termine finden Sie  hier

 
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